Postservice im Angebot? Dann gilt das Geldwäschegesetz auch für Ihren Coworking Space.
Die meisten Betreiber verstehen sich als Raumanbieter. Sobald ein Mitglied Ihre Anschrift nach außen führt, sind Sie es aber nicht mehr nur. Soverra hängt die Prüfung an das Onboarding, das Sie ohnehin machen.
Nicht die Fläche entscheidet, sondern der Briefkasten.
Zwei Spaces derselben Größe können unterschiedlich betroffen sein. Prüfen Sie nicht Ihr Angebot als Ganzes, sondern jede einzelne Leistung, die ein Mitglied buchen kann.
Teil des Onboardings, nicht daneben.
Sie laden das Mitglied ein wie zur Vertragsunterschrift. Die Prüfung läuft im gleichen Zug — und stellt sich nach der Freigabe von allein wieder auf Wiedervorlage.
Mitgliedschaften laufen weiter — die Pflicht auch.
Wiedervorlage statt Einmalprüfung
Ein Mitglied bleibt Jahre. Änderungen an Geschäftsführung, Gesellschaftern oder Anschrift fallen nach dem Onboarding an — nicht davor. Soverra überwacht die laufende Beziehung und meldet sich, wenn eine Überprüfung fällig ist.
Mehrere Standorte, getrennte Zuständigkeit
Wer drei Häuser betreibt, will nicht drei Ablagen führen. Fälle hängen am Standort, Wiedervorlagen und Auswertungen lassen sich je Haus filtern, und Rechte enden an der Standortgrenze.
Das Community-Team ist keine Compliance-Abteilung
Am Empfang steht selten eine Geldwäschebeauftragte. Deshalb führt die Oberfläche durch jeden Schritt und nennt die nächste Handlung — die Freigabe bleibt trotzdem bei den benannten Personen.
Nach Mitgliedschaftspaket sortiert.
Sie ordnen Ihre Pakete den mitgelieferten Kundentypen zu. Welche Unterlagen ein Mitglied liefern muss, ergibt sich dann automatisch aus der gebuchten Leistung.
Nachweis, wenn die Aufsicht fragt
Jede Prüfung, jede Entscheidung und jeder Zugriff wird mit Zeitstempel und verantwortlicher Person protokolliert. Aus jedem Fall lässt sich eine vollständige Prüfakte als PDF exportieren — mit Identifizierungsnachweisen, Risikoeinstufung samt Begründung und Audit-Trail.
Sicherheit und DatenhaltungHäufige Fragen aus dem Space-Betrieb
Gilt das auch, wenn nur ein Teil meiner Mitglieder eine Adresse bucht?
Ja — für genau diesen Teil. Die Pflicht hängt an der einzelnen Leistung, nicht am Betrieb. In Soverra durchlaufen nur Mitglieder mit Adress- oder Postleistung die Prüfstrecke.
Wie oft muss ich Bestandsmitglieder erneut prüfen?
Der Turnus richtet sich nach dem Risiko: bei geringem Risiko in längeren Abständen, bei erhöhtem Risiko häufiger. Soverra setzt die Wiedervorlage beim Abschluss der Prüfung und meldet sie zum Termin.
Können mehrere Standorte getrennt verwaltet werden?
Ja. Jeder Fall gehört zu einem Standort. Wiedervorlagen, Auswertungen und offene Nachforderungen lassen sich je Haus filtern, Berechtigungen auf einen Standort begrenzen.
Wer im Team darf was sehen?
Einsicht, Bearbeitung und Freigabe sind getrennte Rechte. Das Community-Team kann Fälle anlegen und Unterlagen einsammeln, ohne Risikoeinstufungen freizugeben.
Was passiert, wenn ein Mitglied die Unterlagen nicht liefert?
Dann darf die Geschäftsbeziehung nicht begründet oder fortgesetzt werden. Soverra hält Nachforderungen mit Fristen fest und dokumentiert einen Abbruch mit Begründung, damit die Entscheidung nachvollziehbar bleibt.
Mehrere Standorte? Ab dem Pro-Tarif inklusive.
Getrennte Standorte, granulare Rollen und eigene Absenderadresse sind Teil von Pro. Abgerechnet wird nach aktiven Fällen und Nutzern, nicht nach Verbrauch.
Tarife im DetailDiese Seite gibt Praxisinformationen, keine Rechtsberatung. Alle Angaben zu Normen sind im Entwurfsstand als prüfpflichtig markiert und werden vor Veröffentlichung fachlich kontrolliert.